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Zahnarzt
Dr. med. dent. Udo Bloching
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Parodontologie Parodontose: PA (Parodontitis)

Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung


1. Was ist eine Parodontitis?
Parodontitis ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodont). Nicht der Zahn ist also krank, sondern vielmehr das Gewebe, das ihn im Kieferknochen verankert und ernährt. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen.

2. Wie entsteht eine Parodontitis
Bedingt durch mangelnde oder falsche Mundhygiene entsteht an den Zahnoberflächen, besonders in den Zahnzwischenräumen ein zäh anhaftender Belag, Plaque genannt, bestehend aus Speichel, Speiseresten und Bakterien. Nach längerer Einwirkungszeit und Vermehrung greifen gefährliche Bakterien aktiv durch Enzyme und Giftstoffe erst das Zahnfleisch, später die Fasern und den Knochen, die den Zahn im Zahnkiefer festhalten, an. Setzt sich der Prozess ungehindert fort, schwindet der Knochen, der Zahn lockert sich und fällt schließlich aus.

3. Woran erkennt man eine PA?
In den meisten Fällen schreitet eine PA nur langsam fort (chronische PA), ist schmerzfrei und man bemerkt nur gelegentliches Zahnfleischbluten oder hat einen schlechten Geschmack oder Mundgeruch. Manchmal kann es aber schon früher zu einem rasch sich entwickelten Gewebeverlust kommen (aggressive PA). Dann werden die Zähne locker und erscheinen durch den Verlust an Stützgewebe „länger“. Eine gesicherte Diagnose kann letztendlich nur der Zahnarzt stellen. Er kann weitgehend schmerzfrei die Blutungsneigung des Zahnfleisches feststellen und die Tiefe von Zahnfleischtaschen messen. Bei den schweren Formen der PA sind meist resistente Keime oder Bakterienkombinationen in den Zahnfleischtaschen. Diese kann man mit einem Bakterientest analysieren und gegen diese Keime zusammen mit der PA-Behandlung mit einer speziellen Antibiotika-Therapie vorgehen.

4. Wie behandelt man eine PA?
Am Anfang der Therapie steht die praktische Unterweisung in einer effektiven häuslichen Mundhygiene. Anschließend werden im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung alle bakteriellen Beläge von den Zähnen und den sichtbaren Wurzeloberflächen entfernt. Eigentliche Parodontaltherapie: Im zweiten Schritt werden unter lokaler Betäubung die für den Krankheitsprozess primär verantwortlichen Bakterien in den Zahnfleisch-taschen beseitigt. Dazu entfernt der Zahnarzt mit speziellen Hand-, Schall- oder Ultraschall-instrumenten den tief unter den Zahnfleisch haftenden Biofilm und glättet anschließend die Wurzeloberflächen. Die Zahnfleischtaschen werden mit desinfizierenden Chlorhexidinspülungen behandelt.

5. Einfluss der PA auf die Allgemeingesundheit
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine unbehandelte PA ein Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen und Diabetes sein kann, auch können Komplikationen in der Schwangerschaft auftreten. Wechselwirkungen zwischen PA und Osteo-porose, Arthritis Alzheimer, sowie bei der Entstehung von Krebserkrankungen werden diskutiert.

6. Wie beugt man einer PA vor?
Sorgfältige Mundhygiene zuhause, regelmäßige Zahnarztbesuche mit Kontrolle des Zahnfleisches und professionelle Zahnreinigung (PZR), sowie Vermeidung von Risikofaktoren -allen voran Rauchen- und eine gesunde Lebensweise sind das A und O der Parodontalprophylaxe.
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